Kay Winkler

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LICHTSCHREIN
Fürth
2006


Text
Presse


Zusammen mit dem Erzbistum Bamberg feierte Fürth die ersten 1000 Jahre seiner Geschichte. Diese wählte sich der Künstler um ein Werk das von der Villa Concordia in Auftrag gegeben worden ist, für seine Installation „Licht-Schrein“, das an dieses Ereignis erinnert. Der Ort der Aufstellung ist bewusst profan gewählt. Winkler wollte nicht in den sakralen Raum, sondern zu den Menschen. Etwas abseits der Hauptfußgängerzone, in einer Stichstraße, die zum Museum führt, zwischen einem modernen Parkhaus und einem Supermarkt bildet der Lichtschrein einen Riegel.
Er ist gebaut wie eine große Werbetafel, aus Edelstahl und neun unterschiedlich farbigen Glaskästen, aufgebaut wie ein Schrein, in dem ein Gläubiger Reliquien oder Votivgaben erwarten könnte. Im urbanen Raum wird durch Licht ein Geist vermittelt, der nicht an diesem Ort erwartet wird und sich dem Betrachter umso stärker einprägt. Die Schreine leuchten mittels natürlicher Lichteinwirkung, die abends von der Werbung und der Beleuchtung der umliegenden Geschäfte ersetzt wird. In einem dieser Schreine leuchtet eine digitale Schriftanzeige mit einem Textband. Verse aus der Bibel, überraschend und unvermittelt wie eine Werbeanzeige. Damit greift die Kunst mittels ihrer Refl exionen in die Anschauung des Betrachters ein. Die Menschen auf der Straße werden in den Glaskästen auf unterschiedliche Ebenen gehoben und in ein anderes Licht getaucht.


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